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Welthandel und Welternährung

Factsheet zum Thema Krieg in der Ukraine & Spekulation auf den Agrarmärkten (2)

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220518 screenshot fact sheet2Mit dem Ukraine-Krieg und einer drohenden Knappheit sind die Preise für Getreide, aber auch für Düngemittel in schwindelerregende Höhen gestiegen.
Agrarmärkte sind von jeher Preisschwankungen unterworfen. Deren Auswirkungen sind jedoch weltweit deutlicher denn je zu spüren, seitdem die Agrarliberalisierung multilateral vorangetrieben wird und Lagerbestände abgebaut werden. Die Weltagrarmärkte sind seitdem finanzialisiert“, das heißt: Die Gesetzmäßigkeiten der Finanzmärkte und die Motive der Finanzakteure bestimmen und treiben – gerade auch jetzt - immer mehr die Preise von Nahrungsmitteln wie Weizen, Mais und Soja. Auch die Spekulation mit Erdöl und Düngemitteln treibt die Nahrungsmittelpreise in die Höhe, da die industrielle Landwirtschaft sehr stark von mit fossiler Energie erzeugten Düngemitteln abhängt.

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EU-Mercosur-Abkommen: „Kuh-Handel“ zu Lasten der Umwelt und der bäuerlichen Landwirtschaft

2019 10 22 ila EU Mercosur FreihandelDr. Andrea Beste und Martin Häusling (2019),

Wenn Ideologie die Frage nach dem Sinn verstellt

 

in: ila - Das Lateinamerika Magazin, Ausgabe 429 (Okt 2019), Seite 21ff.
- Hrsg. Informationsstelle Lateinamerikavom, Bonn.

 

"Dinge um die Welt zu schippern – oder gar zu fliegen –, die auch am Zielort produziert werden können, widerspricht sämtlichen Erkenntnissen von Effizienz, Kreislaufdenken und Nachhaltigkeit."

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Factsheet zum Thema Krieg in der Ukraine und den Agrarmärkten

Hier finden Sie ein Factsheet von Renate Künast und mir zum Thema Krieg in der Ukraine, der Versorgungssituation auf den Agrarmärkten und der Diskussion darum, was nun zu tun ist.

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English version of factsheet

Der Krieg den Putin gegen die Ukraine betreibt, ist eine humanitäre und völkerrechtliche Katastrophe. Es ist existentiell, dass und wie die Europäische Union hier gemeinsam mit den Verbündeten agiert. Die Kriegshandlungen kosten immer mehr Menschenleben und zwingen Frauen und Kinder in die Flucht. Hinzu kommen schwerwiegende Folgen für den Agrarsektor.

Wir nehmen hiermit Stellung zur aktuellen Diskussion über ein angeblich notwendiges Rollback hin zu einer weiteren Intensivierung der Landwirtschaft. Wir halten das für einen schwerwiegenden Fehler, denn das hieße ja, die Klima- und Artenkrise noch zu befeuern. Schon jetzt führt die Übernutzung bzw. Verschmutzung unserer natürlichen Ressourcen Luft, Wasser, Boden sowie der Verlust an Biologischer Vielfalt direkt und indirekt zu Ertragsausfällen und –einbußen, mit allen bekannten Folgen.

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Vorstellung: Wissenschaftsinput zum Mercosur-EU-Abkommen

Mercosur TitelbildDas Inputpapier „Das Mercosur-EU-Abkommen: Freihandel zu Lasten von Umwelt, Klima und Bauern“ wurde von Forschern der Universität Kassel unter Leitung von Prof. Christoph Scherrer erstellt. Es untersucht aus handelspolitischer Sicht die agrarspezifischen Elemente des Abkommens sowie den Einfluss auf Umwelt, Verbraucherstandards und landwirtschaftliche Erzeuger.

Link zum Wissenschaftsinput [pdf, 2 MB]

Die Vorstellung des Expertenpapiers erfolgt in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin am 17. Januar 2020 – zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche.

Zum LIVESTREAM der Böll-Stiftung (via Twitter)

Zur Präsentation sind dabei

     Silvia Bender – Staatssekretärin im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Klimaschutz des Landes Brandenburg

     Dr. Felix zu Löwenstein – Vorsitzender des Bundes ökologischer Landwirtschaft (BÖLW)

     Barbara Unmüßig – Vorstandmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung

Einstimmiger Mercosur-Beschluss der Grünen Hessen

LMV Mercosur 231.08.2019 Beschluss der Landesmitgliederversammlung Grüne hessen
EU-Mercosur-Abkommen stoppen – Fairer Handel geht vor Freihandel!

Bündnis 90/ Die GRÜNEN Hessen lehnen das aktuelle Freihandelsabkommen mit den Staaten Paraguay, Brasilien, Uruguay und Argentinien (Mercosur) in der vorliegenden Form ab. Wir brauchen eine Umkehr im Denken: fairer Handel muss zentraler Bestandteil internationaler Handelsabkommen werden. Der ökologisch-soziale Anspruch muss gerade heute in internationalen Verträgen im Fokus stehen. Menschenrechte und Klimaziele lassen keinen Verhandlungsspielraum zu. In diesem Abkommen,

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Video - Welthandel und Welternährung