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Bodenschutz & Landgrabbing

Positionspapier: Stabile Systeme first, Versicherungen second!

mais KleeFörderung klimastabiler Anbaumethoden muss Vorrang haben!

Wir haben es 2018 und 2019 erlebt und das Jahr 2020 scheint ähnlich zu werden. Der Klimawandel und die damit verbundenen sehr variablen Wetterbedingungen tragen direkt (Ertragsvariabilität) und indirekt (Preisvolatilität) zu den Risiken bei, denen sich Landwirte gegenübersehen.

Risikovorsorge bedeutet daher, dass wir unsere landwirtschaftlichen Systeme ökologisch so stabil wie möglich gestalten. Das schützt Betriebe gegenüber dem Klimawandel genauso wie gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Es ist überfällig, Vorgaben und Unterstützung für eine derartige Risikovorsorge – insbesondere im Hinblick auf Ertragsrisiken durch den Klimawandel - auch in der Ausgestaltung der GAP ab 2020 verpflichtend zu verankern.

Mehr dazu im Positionspapier: Stabile Systeme first, Versicherungen second!

und in der Studie Vom Mythos der klimasmarten Landwirtschaft - Oder warum weniger vom Schlechten nicht Gut ist

Positionspapier zur Diskussion über Alternativen zu Glyphosat und dem Mythos Bodenschutz

160606 PflugAus gegebenem Anlass möchte ich Euch/Ihnen hiermit mein Positionspapier zur Diskussion über Alternativen zu Glyphosat, den Kosten und den vermehrt kursierenden angeblichen "Rückschlägen" bei der bodenschonenden Bodenbewirtschaftung zusenden.

Weiter zum Positionspapier: Glyphosat und der Mythos Bodenschutz

Studie "Down to earth - Zum Zustand der Böden in Europas Landwirtschaft“

151015 BodenVA"Down to earth - Der Boden, von dem wir leben: Zum Zustand der Böden in Europas Landwirtschaft“

Etwa 970 Millionen Tonnen fruchtbarer Boden gehen der EU jedes Jahr durch Erosion unwiederbringlich verloren. Immer mehr Böden erleiden einen regelrechten „Burn-out“ ihrer Bodenfruchtbarkeit. Besorgniserregende Fakten, die die Agrarwissenschaftlerin und Co-Autorin des Bodenatlas, Dr. Andrea Beste, aus einer Vielzahl von Forschungsprojekten zum Zustand der Böden in Europa zusammen getragen hat.


In der vorliegenden Publikation zeigt sie die Ursachen dieser Entwicklung auf. Zugleich erläutert sie, welche Therapie Europas Böden dringend benötigen, um sich wieder zu erholen und fit für die Extremwetterereignisse zu werden, die im Zuge des Klimawandels drohen.

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Martin Häusling unterstützt die Europäische Bürgerinitiative "people4soil"

161027 people for soilJede Minute die vergeht wird der Boden erstickt, verseucht, ausgenutzt, vergiftet, misshandelt, verbraucht.

In Europa gibt es noch kein Gesetz, das den Boden verteidigt.

Den Boden mit Gesetzen zu schützen ist der erste Weg, Menschen, Pflanzen, Tiere zu schützen.Ohne einen gesunden und lebendigen Boden gibt es keine Zukunft. Ein gesunder und lebendiger Boden schützt uns vor Umweltkatastrophen, Klimawandel, Giften auf unserem Teller.

Über 400 Vereinigungen haben sich in der Koalition People4Soil vereint, die von der EU besondere Normen fordert um den Boden zu schützen, einem für das Leben so essentiellen Gut wie das Wasser und wie die Luft.

 

RETTET DEN BODEN MIT EURER UNTERSCHRIFT

Die Europäische Bürgerinitiative wurde angenommen und Sie können unterzeichnen bis 12.09.2017 unter

http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/open/details/2016/000002

Links: https://www.people4soil.eu/de

soil report: http://greens-efa-service.eu/whysoilsmatters/

 

HNA-Interview: „Wir haben einen Kampf um Flächen“

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 zum Jahr des Bodens erklärt. Jeden Tag sollen in Hessen dreieinhalb Fußballfelder unter Beton verschwinden. Ein HNA - Interview aus Anlass des Weltbodentages: Europaabgeordneter Häusling kritisiert zunehmende Betonierung von Land

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Positionspapier zu Landgrabbing

 

150916 landgrabSeit 2001 wurde in Asien, Afrika, und Südamerika eine Fläche dem Zugriff der lokalen Bevölkerung entzogen und in (meist) ausländische Hände überführt, die  größer als Westeuropa ist. Sowohl das Tempo der Landnahme als auch der Umfang der Transaktionen haben in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Inzwischen ist sogar Europa und hier vor allem Osteuropa davon betroffen.

Europa ist dabei direkt mitverantwortlich für Landgrabbing, ja es ist unter anderem aufgrund seiner Biosprit-Politik (Erneuerbare-Energien-Richtlinie) sogar weltweit einer der Haupt-Treiber. Die FAO hat bereits 2009 die Biosprit-Politik der EU als wesentlichen Motor des Landgrabbings identifiziert.

2014 hat Kommissionspräsident Juncker in seiner Antrittsrede vor dem Europaparlament gesagt: „Ich will kein Europa, als Nebenschauplatz der Geschichte… Ich will ein Europa im Zentrum des Geschehens, ein Europa, das sich weiterentwickelt, ein Europa, das seine Bürgerinnen und Bürger und seine Interessen schützt und anderen als Vorbild dient…“

Europa als Vorbild?  Dies darf – besonders bezogen auf das Phänomen „Landgrabbing“  - skeptisch hinterfragt werden!

In meinem Positionspapier zeige ich die Verantwortung Europas auf und wie es seine Rolle als Treiber des Landgrabbings ändern kann.