Grüne Europagruppe Grüne EFA

Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) für die Jahre 2023 bis 2027 wurden im Plenum des Europäischen Parlament vom 20.-23.10.2020 debattiert und über die Position des Europäischen Parlaments für die Verhandlungen („Trilog“) mit dem EU-Rat und der Europäischen Kommission abgestimmt.

Auch der EU-Agrarrat hat seine GAP-Position am 20.10.20 beschlossen, was laut Deutscher Ratspräsidentschaft ein Meilenstein sei.

Hier eine Übersicht und Gegenüberstellung der GAP-Positionen von EU-Parlament und EU-Rat.

 

Die Grünen/EFA forderten grundlegende Nacharbeiten der Europäischen Kommission in ihrem aktuellen Vorschlag, der bisher weder die Biodiversitätsstrategie, noch die Strategie „Vom Hof auf den Tisch" beinhaltet. Weitere Forderungen der Grünen/EFA sind die Deckelung der Zahlungen und ein Ende der Bindung von Subventionen an die Größe der landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen, die Förderung kleiner und mittlerer landwirtschaftlicher Betriebe, Kopplung der Subventionen an die Einhaltung hoher und verbindlicher Standards für Klimaschutz, Biodiversität, Pestizideinsatz und Tierwohl, verkürzte Lieferketten und die Förderung lokaler Produktion.

Leider hat sich eine Ausrichtung für die Landwirtschaft der nächsten 7 Jahre durchgesetzt, die völlig von gestern ist und wider besseres Wissen kaum Schutz für Klima, Wasser, Boden und Artenvielfalt beinhaltet.

 

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