Grüne Europagruppe Grüne EFA

Artenschutz & Pestizide

Bericht der EU-Kommission zur Umsetzung der Nitrat-Richtlinie: Deutschland in Nitrat-Belastungen „Spitzenreiter“

Der Bericht beginnt das erste Kapitel mit der Feststellung: "Der Viehbestand zählt zu den Hauptverursachern der Umweltbelastung. Große Viehbestände, die sich an einem Ort oder in einer Region konzentrieren, stellen eine große Gefahr für die Umwelt dar, weil ein Ungleichgewicht zwischen der Gülleerzeugung und der verfügbaren Fläche bzw. dem Bedarf der angebauten Kulturen besteht." 

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SonderAMK: CDU und SPD schmieden unheilige Allianz gegen ländliche Räume!

 Brüssel -  Zur Umsetzung der Agrarreform in Deutschland, die heute auf der Sonderkonferenz der Agrarminister in München verhandelt wird, erklärt der Europaabgeordnete und Agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA Martin Häusling:

„Nachdem Deutschland mit besonderer Unterstützung der rot- bzw. rot-schwarzen Bundesländer schon in Brüssel eine gerechtere Verteilung der Agrargelder zwischen den Betrieben blockiert hat, verweigern die ostdeutschen Minister sich nun einer gerechteren Verteilung zwischen den Bundesländern in Deutschland. Dabei profitieren die ostdeutschen Länder von den 400 Millionen Wirtschaftsförderung, die Merkel bei den europäischen Finanzverhandlungen gegen Gelder aller Bundesländer für den ländlichen Raum eingetauscht hat.

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GAP: Keine Pestizide in Öko-Vorrangflächen!

Brüssel - Zur  EU- Agrarreform

In einem Brief an EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos fordert der Europaabgeordnete und agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA, Martin Häusling, ein Pestizidverbot auf den ökologischen Vorrangflächen:

 „Die letzten Verhandlungen zur Agrarreform haben leider keine abschließende Klarheit zur Frage eines Pestizidverbots in den ökologischen Vorrangflächen gebracht. Diese Flächen sind Kernstück der Reform, ohne sie kann von einem Paradigmenwechsel in der europäischen Landwirtschaftspolitik, wie wir Grüne ihn uns vorstellen, keine Rede sein.
Das Pestizidverbot, aber auch das Verbot der Mineraldüngerverwendung sowie der Aussaat von gentechnisch veränderten Pflanzen auf den ökologischen Vorrangflächen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für das von Kommissar Ciolos vertretene Greening.

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Give bees a chance: Europäische Grüne diskutieren über Wege für eine bienenfreundlichere Landwirtschaft

 

Am 6. November 2013 stellten die europäischen Grünen Europas drittwichtigstes Nutztier in den Mittelpunkt – die Biene.

In einer Konferenz wurde aufgezeigt und diskutiert, welchen Einfluss unsere Landbewirtschaftung auf ihre Leistung und ihr Überleben hat.


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GAP Reform: Agrarrat bremst EU-Parlamentsbeteiligung und Reformansätze aus

gap-reformWir Grüne in Europa begrüßen den Paradigmenwechsel, den das Prinzip des Greenings eingeleitet hat grundsätzlich. Wir lehnen jedoch 3 der 4 GAP-Berichte ab, da die Abschlussverhandlungen Ergebnisse hervorgebracht haben, die für uns nicht mittragbar sind. 

Dies ist auch ganz wesentlich der Art und Weise geschuldet, wie die Abschlussverhandlungen geführt wurden. Ein verhandlungsunwilliger Rat hat in Nichtachtung des Vertrages von Lissabon, der dem Parlament einen absolut gleichberechtigten Verhandlungsstatus zugesteht, den schwachen Verhandlungsführer der Sozialisten über den Tisch gezogen. 

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Masse statt Klasse - Eine Haltung, die krank macht

Über den Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung und die Zunahme von resistenten Bakterien

Juni 2013 - Eine Studie im Auftrag von Martin Häusling, MEP
Autor: Kathrin Birkel

„In den letzten Jahren ist es in Europa zu einem explosionsartigen Anstieg resistenter Mikroorganismen gekommen, die in der Humanmedizin nicht mehr durch eine Antibiotika-Therapie behandelbar sind. Eine der Hauptursachen ist der massenhafte Einsatz von Antibiotika in der Tiermast. Dieser Entwicklung muss dringend und konsequent etwas entgegengesetzt werden. In der Tierhaltung werden in Deutschland mehr als doppelt so viel Antibiotika eingesetzt – nämlich über 1700 Tonnen, wie im gesamten Humanbereich (hier sind es 800 Tonnen). Das fördert massiv die Entwicklung von Resistenzen. Wer sich nicht für einen deutlich stärkeren Rückgang des Antibiotika-Einsatzes in der Tierhaltung einsetzt, nimmt fahrlässig eine Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung in Kauf.
Unabhängig von der Ausgestaltung der Antibiotika-Politik in den einzelnen Mitgliedstaaten brauchen wir hier ein gesamteuropäisches Vorgehen. Die von mir in Auftrag gegebene Studie zeigt: Wenn eine Mehrzahl der Mitgliedstaaten das Antibiotika-Problem weiterhin negiert, gelangen durch den ausgeprägten europaweiten Nutztierhandel multiresistente Keime auch in Länder, die den Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung restriktiv handhaben. Ein koordiniertes Vorgehen ist also nötig, um eine Aussicht darauf zu haben, den Kampf gegen resistente Bakterien gewinnen zu können."

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