Grüne Europagruppe Grüne EFA

Artenschutz & Pestizide

Studienvorstellung "Down to earth - Zum Zustand der Böden in Europas Landwirtschaft“

151015 BodenVAMartin Häusling lädt zur Studienvorstellung am 15. Oktober 2015 von 13 bis 15 Uhr im Europäischen Haus, Unter den Linden 78, Berlin ein:

„Down to earth - Der Boden, von dem wir leben: Zum Zustand der Böden in Europas Landwirtschaft“

Etwa 970 Millionen Tonnen fruchtbarer Boden gehen der EU jedes Jahr durch Erosion unwiederbringlich verloren. Immer mehr Böden erleiden einen regelrechten „Burn-out“ ihrer Bodenfruchtbarkeit. Besorgniserregende Fakten, die die Agrarwissenschaftlerin und Co-Autorin des Bodenatlas, Dr. Andrea Beste, aus einer Vielzahl von Forschungsprojekten zum Zustand der Böden in Europa zusammen getragen hat.


In der vorliegenden Publikation zeigt sie die Ursachen dieser Entwicklung auf. Zugleich erläutert sie, welche Therapie Europas Böden dringend benötigen, um sich wieder zu erholen und fit für die Extremwetterereignisse zu werden, die im Zuge des Klimawandels drohen.

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Pestizide auf ökologischen Vorrangflächen? - Mitgliedstaaten hebeln sogar Minimal-Greening aus!

Straßburg - Der Europaabgeordnete und agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA, Martin Häusling, fordert EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos auf, sich nicht dem Druck von 23 Mitgliedstaaten und deren Forderung nach einer Lockerung des Pestizidverbots auf ökologischen Vorrangflächen zu beugen:

„Das Verlangen der 23 Mitgliedstaaten, auf den im Greening festgelegten ökologischen Vorrangflächen Pestizide sprühen zu dürfen, ist völlig absurd. Es konterkariert alle Bemühungen der EU-Kommission, der GRÜNEN und der Umweltverbände, für mehr Balance zwischen Landwirtschaft und Artenvielfalt zu sorgen.

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BRIEFING zur Änderung der sogenannten NEC-Richtlinie (Luftschadstoffe)

BRIEFING zur Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Verringerung der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe und zur Änderung der Richtlinie 2003/35/EG (NEC-Richtlinie)

Worum geht es?
Im Dezember 2013 hat die Kommission ihren Vorschlag zur Luftreinhaltung in der EU vorgelegt (NEC-Richtlinie). Der Vorschlag soll die bisherige EU-Regelung zur jährlichen Begrenzung der nationalen Luftschadstoffemissionen ersetzen. Den einzelnen Mitgliedsstaaten werden in diesem Vorschlag Einsparungsziele der Hauptproblemstoffe (Ammoniak, Feinstaub- und Ruß, Methan, Schwermetalle, Dioxine...) für 2020 und 2030 vorgegeben.
Der Richtlinienvorschlag wird federführend vom Umweltausschuss (ENVI) des Europäischen Parlaments bearbeitet. Martin Häusling ist im Landwirtschaftausschuss (AGRI) Schattenberichterstatter der Grünen für den Richtlinienvorschlag und hat auch im ENVI Änderungsanträge eingereicht.

BRIEFING

POSITIONSPAPIER "Europas Naturschutzgesetzgebung braucht keine Diät, sondern Rechtssicherheit!"

shield 666359 1280Europas Naturschätze sind bedroht: Unter der Bezeichung "Fitness-Check" stellt die EU-Kommission derzeit die europäische Naturschutzgesetzgebung auf den Prüfstand.
Damit droht die Gefahr, dass die EU-Vogelschutzrichtlinie und die Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie als bürokratisch gebrandmarkt und noch vor ihrer vollständigen Umsetzung in den Mitgliedsstaaten geschwächt werden sollen - trotz wachsenden Artenschwunds in Deutschland, Europa und weltweit.
Anlässlichen des "Geburtstages" der beiden Richtlinien und des weltweit größten europäischen Natura-2000-Schutzgebiet-Netzwerkes möchte ich Euch anhängendes Positionspapier (mit Aktionsvorschlägen) übermitteln und zur Unterstützung der EU-weite Kampagne von Umwelt- und Naturschutzverbänden einladen.
weitere Informationen:
•    POSITIONSPAPIER "Europas Naturschutzgesetzgebung braucht keine Diät, sondern Rechtssicherheit!"
•    Pressemitteilung "Hände weg vom Naturschutzrecht" vom 21. Mai 2015

Glyphosat-Einsatz darf nicht mehr mit Bodenschutzetikett verkauft und gefördert werden!

Brüssel - Zum morgigen Weltbodentag mahnt Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, zu mehr ehrlichem Bodenschutz in der landwirtschaftlichen Praxis:

„Viele Bundesländer in Deutschland, aber auch einige europäische Länder wie Frankreich und Spanien fördern die pfluglose Bodenbearbeitung in ihren Agrarumweltprogrammen. Diese steht wiederholt in der Kritik. Unstrittig ist, dass der Verzicht auf Bodenbearbeitung häufig eine erosionsmindernde Wirkung hat. Allerdings wird diese in der Praxis mit einem erhöhten Einsatz des Totalherbizids Round-Up mit dem umwelttoxischen Wirkstoff Glyphosat erkauft.“, so Häusling

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