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Die große Mehrheit der Abgeordneten des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments hat heute dafür gestimmt, Quecksilber in Zahnfüllungen nur noch in Ausnahmefällen zuzulassen. Das so genannte Minamata-Übereinkommen wird geändert und die Verwendung von Quecksilber in der Zahnmedizin ab dem Jahr 2022 weitgehend verboten. Nun können die Verhandlungen des Europäischen Parlaments mit dem Rat und der Europäischen Kommission über ein EU-Gesetz (Verordnung) beginnen.

Martin Häusling, Mitglied im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments, kommentiert:

„Quecksilber ist eine hochgiftige Substanz, die Menschen und Umwelt gefährdet. Ich begrüße sehr, dass die überwältigende Mehrheit der Abgeordneten Quecksilber in der Zahnmedizin bis spätestens zum Ende des Jahres 2022 weitgehend verbieten will. In Schweden ist Quecksilber seit Jahren in der Zahnmedizin weitgehend verboten. Höchste Zeit, dass die schwedische Regelung in der ganzen Europäischen Union Gesetz wird.“

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