Grüne Europagruppe Grüne EFA

140123 Titel Cyberkrieg GVOMartin Häusling lädt ein zur Studienvorstellung am 23. Januar 2014 in Berlin
„CYBERKRIEG AUF DEM ACKER – WAS BLÜHT UNS DA?“ Eine kritische Bestandsaufnahme von Christoph Then
Gemeinsam mit dem Verfasser und Gentechnik-Experten Christoph Then lade ich Sie herzlich zur Präsentation der Studie am
23. Januar, 12:30 Uhr im Europäischen Haus in Berlin, Unter den Linden 78, ein.

Um Anmeldung an mein Berliner Büro (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 030/ 227 70020) wird gebeten.

Sehr geehrte Damen und Herren,
eine neue Generation von Gentec-Pflanzen steckt in der Pipeline. Viele davon sind in den USA schon im Einsatz. Nach wie vor sind die Eigenschaften Herbizidresistenz und Insektengiftproduktion vorherrschend, aber inzwischen auf einem ganz anderen Niveau: Diese gentechnisch eingebauten Eigenschaften werden zunehmend in sogenannten Stacked Events gekreuzt.

Spitzenreiter unter diesen Kreuzungen sind Pflanzen, die gegen vier Unkrautvernichtungsmittel gleichzeitig resistent sind und ein halbes Dutzend Insektengifte auf dem Acker produzieren – 24 Stunden lang, jeden Tag.
Hinzu kommt die Entwicklung gentechnisch veränderter Bäume und Tiere, die in naher Zukunft in der Forst- oder Landwirtschaft genutzt werden sollen. Bei einigen dieser Schöpfungen ist mit einer unkontrollierten Ausbreitung in der Umwelt zu rechnen. Dieses Risiko geht insbesondere von gentechnisch veränderten Insekten, aber auch Baumarten wie Pappeln aus.

Darüber hinaus wurde in den letzten Jahren eine ganze Reihe neuer gentechnischer Methoden entwickelt, die einen radikalen künstlichen Umbau des Erbguts ermöglichen. Diese neuen Technologien, sogenannte ‘Synthetic Genome Technologies’, sind zum Teil bereits in der kommerziellen Anwendung, ohne bisher von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Sie beinhalten nicht nur neue Risiken sondern werfen auch weitreichende ethische Fragen auf bezüglich der Wahrung von genetischer Identität und Integrität.

Es ist zu erwarten, dass die Industrie in den nächsten Jahren eine große Anzahl von neuen, risikoreichen Produkten in der Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion einführen will.
Die Einführung könnte durch das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP) wesentlich beschleunigt werden. Die Studie von Christoph Then zeigt, wie in diesem Zusammenhang von Seiten der Befürworter der Agrogentechnik vorgegangen wird, um der Vermarktung der neuen Risikoprodukte den Weg zu bereiten und inwiefern das in Europa verankerte Vorsorgeprinzip dabei unter Beschuss genommen wird.

Gemeinsam mit dem Verfasser und Gentechnik-Experten Christoph Then lade ich Sie herzlich ein
zur Präsentation der Studie.

Über Ihr Interesse würde ich mich freuen.
Um Anmeldung an mein Berliner Büro (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 030/ 227 70020) wird gebeten.

Beste Grüße

Martin Häusling

Schlagwörter:

Sitzungswochenkalender

sitzungskalender