Grüne Europagruppe Grüne EFA

Zur heutigen Vorstellung der Zukunftspläne für die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) ab 2020 erklärt Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA im Europäischen Parlament:

„Hogans heutige Vorschläge verdienen weder den Namen Reform noch Vision, denn sie verfehlen die politische Zielsetzung ebenso wie die Herausforderung der Zukunft. Hogan setzt in seinen Vorschlägen auf Vereinfachung, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, Modernisierung und Renationalisierung. Visionär geht anders.
Die Forderungen der Bürgerinnen und Bürger aus der groß angelegten Konsultation zur GAP finden keinen Niederschlag. Die Bürgerinnen und Bürger forderten deutlich, den Erhalt der natürlichen Ressourcen als maßgebliche „Gegenleistung“ für die Aufwendung von über vierzig Milliarden Steuergeldern: Mehr Klima- Boden, Wasserschutz, mehr Tierwohl, mehr Artenvielfalt.
Sollten diese Vorschläge tatsächlich in Gesetzestexte gegossen werden, werden weitere sieben Jahre Milliarden Euro von Steuergeldern zur Förderung eines ruinösen Wettbewerbsfähigkeits-Wettlauf aufgeboten, für den es ökologisch, ökonomisch und politisch keine Rechtfertigung mehr geben kann.
Was für Glyphosat gilt, gilt auch für die GAP: Es braucht jetzt einen Einstieg in den Ausstieg für eine Politik, die den Prinzipien der Nachhaltigkeit ohne Wenn und Aber verpflichtet ist.“


Hier das Positionspapier mit der Bewertung der Vorschläge

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