Grüne Europagruppe Grüne EFA

Ökolandbau und ländliche Räume

27.08.2016

NDR Info - Wenig Öko aus deutschen Landen

agriculture 91153 640 NDR Info - Redezeit- 21.01.2015 21:05 Uhr Autor/in: Lehnert, Petra

Bio hat sich in deutschen Küchen durchgesetzt. Alle großen Ketten haben ökologisch angebaute Ware im Programm. Doch an deutschen Biobauern geht der Boom vorbei.

27.08.2016

„Wie weiter mit Bio? Die Kontroverse um die Weiterentwicklung der EU-Öko-Verordnung“

16:00 bis 17:30 Uhr 
Biofach - Messe Nürnberg
Veranstalter: BÖLW

27.08.2016

1. Briefing zum Stand der TRILOG-Verhandlungen zur EU-Öko-Verordnung

Bis zum 3. Trilog am 28.1.2016 wurden allgemeine Verfahrensregeln sowie der Geltungsbereich der Ökoverordnung und Importkontrollen behandelt.
Beim 4. Trilog zur Revision der EU-Öko-Verordnung am 29. Februar behandelten Rat und Parlament den Themenbereich
- "Handel" d.h. die Artikel 27-31 sowie 41 und 42
- sowie die Artikel zu den allgemeinen Produktionsregeln 7-9.
Der Schwerpunkt der Verhandlungen lag dabei nochmals auf dem Bereich der Importe. Alle drei Institutionen vertraten die Auffassung, dass wir in Drittstaaten, in denen keine von der EU  anerkannte Öko-Gesetzgebung oder keine Kontrollbehörden vorhanden ist, von den sogenannten flexiblen Äquivalenz wegkommen wollen.

27.08.2016

2. Briefing Revision EU-Öko-Verordnung April 2014

agriculture-91153 640Im Folgenden finden Sie eine grüne Bewertung des Ende März von der EU-Kommission vorgelegten Entwurfs zur Revision der EU-Öko-Verordnung.

Es ist richtig, die Bio-Branche im Sinne des Vertrauensschutzes der Verbraucher künftig noch stärker als bisher zu kontrollieren. Die aktuellen Vorfälle etwa bei Importware aus südlichen EU-Staaten oder bei der Missachtung bestehender Vorschriften in der Legehennenhaltung in Norddeutschland zwingen dazu, die Kontrollmechanismen zu überdenken.

Besondere Pestizid- oder Gentechnikgrenzwerte für Bio-Lebensmittel sind allerdings strikt abzulehnen. Die Kommission darf der Bio-Branche Verfehlungen der konventionellen Landwirtschaft nicht anlasten. Es kann nicht sein, dass dem Bio-Landwirt ein Schaden angelastet wird, für dessen Ursache nicht er, sondern sein konventioneller Nachbar verantwortlich ist. Das verdreht die Tatsachen und untergräbt das Verursacherprinzip.

27.08.2016

2. Briefing zum Stand der TRILOG-Verhandlungen zur EU-Öko-Verordnung

vor dem Wechsel zur Slowakischen EU-Ratspräsidentschaft

Die Trilog-Verhandlungen begannen Ende 2015 mit der luxemburgischen Ratspräsidentschaft und konnten unter niederländischem Ratsvorsitz (1.1.2016 – 30.6.2016) ein ganzes Stück weiter gebracht werden, obwohl durch den Terroranschlag in Brüssel im März der Terminkalender für die Triloge durcheinander geraten war.
Das Dossier der Öko-Verordnung ist inhaltlich und technisch sehr anspruchsvoll und komplex. Das entspricht den hohen Anforderungen und Erwartungen, die an den ökologischen Landbau und die Vermarktung und Kennzeichnung seiner Produkte gestellt werden. Das bedeutet aber auch, dass es viele technische Details zu klären gibt, was seine Zeit braucht. Die Kommission hat die ihr obliegende vermittelnde und unterstützende Rolle dabei leider nicht immer den Erwartungen entsprechend erfüllt, was den Prozess unnötig verlängert hat.

27.08.2016

3. Briefing zum Vorschlag der Kommission zur Überarbeitung der EU-Öko-Verordnung

Ein Überblick über den Kontext der Überarbeitung und die davon insgesamt betroffenen Verordnungen findet sich hier. Eine Bewertung des Vorschlags der Kommission vom 24.03.2014 finden Sie hier.

Anfang September wurde ich als Berichterstatter des Europäischen Parlaments zur Überarbeitung der EU-Ökoverordnung benannt.

Weiterlesen HIER

27.08.2016

4. Briefing zum Vorschlag der Kommission zur Überarbeitung der EU-Öko-Verordnung

HIERerhalten Sie Informationen zum weiteren Verlauf des parlamentarischen Prozesses zur Überarbeitung der EU-Ökoverordnung.

27.08.2016

5. Briefing zum Sachstand der EU-Öko-Verordnung

Im Folgenden finden Sie mein aktuelles Briefing zum Sachstand der EU-Öko-Verordnung sowie die verabschiedeten 30 Kompromisse zwischen den politischen Fraktionen, die bisher allerdings nur in englischer Sprache vorliegen.

- Briefing zum Sachstand der EU-Öko-Verordnung

- Kompromisse zur EU-Öko-Verordnung

27.08.2016

Abstimmung zur Ökoverordnung im Europaparlament: „Nun haben wir ein gute Basis für den Trilog.“

Brüssel - Zur Abstimmung über seinen Berichtsentwurf zur Ökoverordnung heute im Agrarausschuss in Brüssel, erklärt der agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA und zuständige Berichterstatter des Parlaments, Martin Häusling:

„Wir haben heute wesentliche Verbesserungen gegenüber der Kommissionsvorlage durchsetzen können. Die Mehrheit im Agrarausschuss hat viele gute Kompromissanträge mitgetragen, obwohl die Kommission in den letzten Tagen auf unfaire Weise und am offiziellen Verfahren vorbei Abgeordnete in Einzelgesprächen unter Druck gesetzt hat, um bestimmte Kompromisse zu Grenzwerten und zur Einrichtung einer Agentur auf EU-Ebene zu verhindern. Dies kritisiere ich scharf.
Dennoch haben wir nun eine gute Ausgangslage für die Verhandlungen mit Rat im Trilog. Der Agrarausschuss hat heute nochmals bekräftigt, dass die von der Kommission vorgeschlagenen Sondergrenzwerte und die Abschaffung von Ausnahmen bei Futtermitteln, Jungtieren und Saatgut in Hauruckverfahren den Ökolandbau nicht weiterbringen.
Aufgaben wie die Sammlung von Daten zu Saatgutverfügbarkeit oder die Koordination von Betrugsfällen sowie eine bessere Kontrolle der Importe aus Drittländern sollen in Zukunft auf EU-Ebene besser koordiniert werden. Klar definiert ist nun auch, dass der Ökolandbau eigene Standards bei Saatgut und in der Tierzucht braucht.
Bedauerlich finde ich, dass sich die Einführung regionaler Standards für Importprodukte gegenüber der von der Kommission geforderten Konformität mit EU-Recht nicht durchgesetzt hat, - allerdings wird es hier Ausnahmeregelungen geben.
Das Ergebnis der Abstimmung mit 37 Ja-Stimmen gegenüber 5 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen zeigt, dass wir eine große Rückendeckung für zügige Gespräche mit der luxemburgischen Ratspräsidentschaft haben.“

27.08.2016

agrarheute - Grüne: Saatgutmarkt ist hochkonzentriert

agrar heute  - Nach Einschätzung der Grünen ist der Saatgutmarkt in der Europäischen Union weitaus stärker konzentriert, als die EU-Kommission es in ihrem Vorschlag zur Reform des EU-Saatgutrechts annimmt.
 
In einer vor kurzem vorgestellten Studie kommen die Grünen zum Schluss, dass rund 75 Prozent des EU-Markts für Maissaatgut von fünf großen Unternehmen bestimmt werden, nämlich Pioneer, Syngenta, Limagrain, KWS und Monsanto.
 
Am Markt für Zuckerrübensaat halten danach vier Unternehmen einen Marktanteil von zusammen 86 Prozent, während der Markt für Gemüsesaatgut zu 95 Prozent unter den größten fünf Konzernen aufgeteilt ist. Weniger kritisch schätzen die Grünen die Lage am Weizensaatgutmarkt ein, denn der sei weniger rentabel, auch mangels ertragreicher Hybride.

Die Macht über den Samen
Die Kommission geht dagegen insgesamt von einem eher kleinstrukturierten EU-Saatgutmarkt mit rund 7.000 Unternehmen aus. Nach Angaben der Grünen fand jedoch seit Mitte der neunziger Jahre eine starke Konzentration der Branche statt. Viele der 7.000 Unternehmen, darunter auch Vermehrer und Händler, arbeiteten heute für eine kleine Zahl von Züchtern. Der agrarpolitische Sprecher der Grünen im Europaparlament, Martin Häusling, warf der Kommission vor, sie verlasse sich mangels Verfügbarkeit von Daten und unabhängig nachprüfbarer Statistiken häufig auf die Aussagen der Industrie. Diese aber seien irreführend.

Vielfalt auf dem Acker in Gefahr
Die Folgen der Marktkonzentrationen seien verheerend und bedeuteten einen Verlust an Biodiversität. Häusling verwies auf Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), wonach die Vielfalt der Kulturpflanzen während des 20. Jahrhunderts um 75 Prozent zurückgegangen sei.
 
"Bei einem `Weiter so` wird etwa ein Drittel der heutigen Vielfalt bis 2050 verschwinden", so der Grünen-Politiker. Die Konzentration auf dem Saatgutmarkt bedeute aber auch erhöhte Kosten für die Landwirte beim Erwerb von Saatgut. Das lasse sich bereits anhand der Marktentwicklungen nicht zuletzt in den USA sehr gut nachvollziehen.
AgE

27.08.2016

Agrarministerkonferenz

geladen zum Tagesordnungspunkt Ökoverordnung

27.08.2016

ARTENVIELFALT STATT SOJAWAHN

Titelbild Artenvielfalt statt SojowahnDER EIWEISSMANGEL IN DER EU: Wie lässt sich das seit langem bestehende Problem lösen?
Autorinnen: Andrea Beste & Runa Boeddinghaus
September 2011 - Eine Studie Im Auftrag Von Martin Häusling, MDEP

WENN AUS VEREDELUNG NAHRUNGSMITTELVERNICHTUNG WIRD…

Die Fähigkeit von Wiederkäuern, Rindern, Schafen und Ziegen, gesundheitlich wertvolle und schmackhafte Lebensmittel wie Rindfleisch und Milch aus für die menschliche Ernährung wenig nutzbarem Weideland zu erzeugen, ist ein wesentlicher Grund für die Nutzung dieser Tiere und ihrer Produkte in der Geschichte der Menschheit gewesen. Sie erhöhen das Lebensmittelangebot und leisten einen wichtigen Beitrag zur Produktion: Sie liefern Dünger, tragen zur Bodenbearbeitung bei, arbeiten als Zug- und Transporttiere, verwerten Abfälle und stabilisieren als Rücklage die Ernährungssicherheit ihrer Besitzer. Viele Flächen – vor allem im subtropischen Klima – sind anders kaum für die menschliche Ernährung nutzbar. Hier macht der Begriff „Veredelung“ durchaus Sinn.

27.08.2016

Aussprache Bericht Häusling Ökologischer Landbau

131120 EP Rede GAP 24. März 2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Vertreter der Kommission und des Rates, des Wirtschafts-und Sozialausschusses, meine Damen und Herren,

1. Der  ökologische Landbau entwickelt sich in der EU wie kein anderer Sektor der Landwirtschaft. Es ist aber nicht nur der Markt der die größten Wachstumsraten verzeichnet. Es ist vor allem das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an nachhaltigen Erzeugungsmethoden das wächst - an der Erhaltung der biologischen Vielfalt, an gesunden Lebensmitteln, - und einem konsequenten Tier- Boden - und Klimaschutz. Der biologische Landbau ist vorbildlich in der Integration dieser Ziele, er ist -all inclusive- wie man so sagt und er wurde deshalb - nicht zufällig -in der letzten Reform der Agrarpolitik auch als "greening by principle" eingestuft.

27.08.2016

Badische Ztg. - Öko-Verordnung: Die EU-Kommission verärgert die Biobranche in Europa

Badische Zeitung - BRÜSSEL. Die Öko-Branche ist entnervt. Noch ist die letzte große Reform der EU-Öko-Verordnung von 2007 in den Mitgliedsstaaten nicht vollständig umgesetzt, da will die EU-Kommission schon wieder alles völlig neu regeln. Am Montag diskutierten die Landwirtschaftsminister über die Vorschläge, und dabei zeigte sich: Es gibt auch von dieser Seite viel Kritik am neuen Konzept.

Seit 1991 regelt eine EU-Verordnung, wie Lebensmittel erzeugt und verarbeitet werden müssen, damit sie sich "biologisch" nennen dürfen und wie die Regeln überwacht werden. Die Nachfrage nach Bioprodukten steigt stetig – seit der letzten Reform 2007 hat sich der Absatz vervierfacht. Deshalb hielt die EU-Kommission eine Runderneuerung des Gesetzes für nötig. Nach Ansicht des BÖLW, des Dachverbands der deutschen Bioproduzenten, würde die neue Verordnung in der jetzt geplanten Form mit zahlreichen angehängten Durchführungsbestimmungen die Mitsprachemöglichkeiten des EU-Parlaments aber stark einschränken. Alles würde zentral von Brüssel aus geregelt – auch die Landwirtschaftsminister hätten dann keine Möglichkeit mehr, wie bisher regional unterschiedlichen Anbaubedingungen Rechnung zu tragen und Grenzwerte und Vorschriften entsprechend anzupassen.

Aufgeschreckt hat die Branche, dass laut Kommissionsentwurf Bio-Lebensmittel künftig deutlich strengere Schwellenwerte für Rückstände und Verunreinigungen einhalten müssen als herkömmliche Produkte. Richtschnur sollen die Grenzwerte sein, die für Babykost gelten. Das wäre das Aus für den Öko-Landbau, glaubt Martin Häusling, selbst Biobauer und grüner Europaabgeordneter.

"Wenn wir Grenzwerte aus gesundheitlichen Gründen haben, dann müssen sie für alle gelten. Sonst würde man die ökologischen Landwirte mit verantwortlich machen für die Pestizide der Nachbarbetriebe", sagte er der Badischen Zeitung. Da Biobauern Feld an Feld mit konventionellen Erzeugern produzieren, die großzügig Kunstdünger und Pestizide über ihre Felder streuen dürfen, sind auch in hundert Prozent organisch hergestellten Lebensmitteln entsprechende Rückstände unvermeidbar.

Für unrealistisch hält er auch die Forderung, dass Biobauern nur noch ökologisch erzeugtes Saatgut und Tiere aus ökologischer Haltung verwenden dürfen. "Das ist gut gemeint, aber nicht praktikabel. Wir haben in Westeuropa zwanzig Jahre gebraucht, um die Produktion von ökologischem Saatgut aufzubauen. Unsere Nachbarn in Osteuropa sind einfach noch nicht so weit."

Wie der Dachverband BÖLW sieht auch Häusling Nachbesserungsbedarf an der Verordnung von 2007. So müsse zum Beispiel die Kontrolle verbessert und vereinheitlicht werden. Heute gebe es in den 28 Mitgliedsstaaten 62 Kontrollstellen, die nach ganz unterschiedlichen Maßstäben arbeiteten. Letzten Sommer flog in Italien ein Fälscherring auf, der über mehrere Jahre Futtermittel, Getreide und Sonnenblumenkernen aus Osteuropa und Indien mit gefälschten Biozertifikaten in die EU eingeführt hatte. Die Produkte waren mit genveränderten Organismen verunreinigt und hätten nicht einmal als konventionelle Ware in der EU verkauft werden dürfen.

Die EU-Kommission schlägt im neuen Gesetz vor, die Kontrolle der Bioprodukte nicht mehr im Rahmen der Ökoverordnung, sondern in der normalen Lebensmittelkontrolle zu regeln. Häusling findet die entsprechenden neuen Vorschriften unklar und schwammig. Und die Sprecherin des Dachverbands BÖLW fragt: "Warum macht die Kommission das? Der Entwurf stammt ja noch aus der Feder des letzten Landwirtschaftskommissars Ciolos. Sein Nachfolger Phil Hogan hätte die Chance gehabt, das Projekt zurückzuziehen. Doch statt auf Bewährtes aufzubauen, will er einen völlig neuen Look für das Gesetz. Der Diskussionsprozess kostet alle Beteiligten viel Energie und schafft große Unsicherheit bei den Bioerzeugern."

27.08.2016

Bericht zur Tagung "Raus aus der Nische: Ökolandbau als Chance zur Reform der europäischen Landwirtschaft nutzen!" am 9. Januar 2015

150109 Anzeige VA ÖkolandbauDer Ökolandbau gilt heute unbestritten als „Gold-Standard“ einer nachhaltigen Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung. Anbau und Nachfrage klaffen jedoch seit Jahren in Europa immer weiter auseinander. Am 9. Januar 2015 sind Experten aus der Biobranche aus Wissenschaft, Wirtschaft, Forschung, Handel, Politik und Verbänden meiner Tagungseinladung gefolgt, um über Ursachen und Folgen dieser Entwicklung ebenso wie Fördermöglichkeiten und politischen Handlungsbedarf zu diskutieren.

Programm

Veranstaltungsbericht

27.08.2016

BIODIVERSITY, NOT SOYA MADNESS!

110923 Soya report ENBIODIVERSITY, NOT SOYA MADNESS!
How to solve the long-standing problem of protein deficiency in the EU

Authors: Andrea Beste & Runa Boeddinghaus
September 2011 - A report commissioned by Martin Häusling, MDEP

WHEN MEAT PRODUCTION BECOMES COUNTER-PRODUCTIVE
The ability of ruminants (cattle, sheep and goats) to turn pastureland that is of little use for food production into tasty, nutritionally valuable products like beef and milk is one of the main reasons why people started using these animals and their products in the first place.
Not only do such animals extend the range of available human foodstuffs; they play an important part in the production process, producing manure, helping to work the soil, working as draught animals, providing transport, processing waste and stabilising their owners’ food security. Without them, vast expanses of land, especially in subtropical climates, would be virtually useless for human food production. In this respect they certainly enrich our lives.

... and here the english version

27.08.2016

Biofach - Panel: EU Policy day: Commission proposal for a new organic regulation organized by IFOAM EU in cooperation with BIOFACH

15.00 - 18.00 Room St. Petersburg
EU Policy day: Commission proposal for a new organic regulation organized by IFOAM EU in cooperation with BIOFACH
On 24 March 2014 the European Commission published its legislative proposal for a new organic regulation complemented by annexes, the impact assessment report and a new European Organic Action Plan. This was the result of a process started in 2012 when the Commission decided to review the current legislative and political framework for organic farming. The policy day will gather key policy makers and representatives/experts of the organic movement in Europe to discuss the Commission proposal.

27.08.2016

Briefing Revision EU-Öko-Verordnung Januar 2014

Im März 2014 will die EU-Kommission einen Revisionsentwurf für die EU-Ökoverordnung vorstellen. Sie strebt eine „prinzipiengelenkte“ Neufassung der Verordnung an und will damit die Regeln für den ökologischen Landbau deutlich verschärfen. Die bisher bekannt gewordenen Entwürfe enthalten zwar ein paar positive Verbesserungen, sie enthalten zum Teil aber auch paraxisferne Neuerungen, die sich für den Ökologischen Landbau in Europa kontraproduktiv auswirken würden.

Komplettes Briefing mit Zusammenfassung der bisherigen Abläufe, Themen, Kritikpunkten und Ausblick.